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Wie Du in diesem Jahr mehr Familienfotos selbst machst

Letztes Jahr im Oktober war ich mit meinem Sohn auf einem Spielplatz und habe eine andere Mama beobachtet, die die ganze Zeit mit ihrer Kamera hinter ihren Kindern hergerannt ist. Später habe ich mitbekommen, wie sie sagte „Ach komm, mach ein bisschen mit, ich brauche noch Fotos für den Kalender für nächstes Jahr.“ Da hab ich mich erwischt gefühlt, denn ich wollte doch auch einen Foto-Kalender als Weihnachtsgeschenk machen.

Da war es wohl schon zu spät, denn im Oktober braucht man bekanntlich nicht mehr damit anfangen Familienfotos für den neuen Jahreskalender zu schießen. Natürlich habe ich auch Fotos gemacht. Aber meistens mit dem Handy und selten mit der Kamera. Und jetzt kommt die Perfektionistin in mir durch: Für den Jahreskalender wäre es natürlich schon schön, wenn alle Familienfotos einheitlich sind.

Da habe ich mich wieder einmal geärgert, dass ich die Kamera nicht öfter in die Hand genommen habe. So ist es, die Familienfotografin schafft es nicht ihr eigene Familie zu fotografieren. Und wie immer, nehme ich es mir für das neue Jahr vor, mehr zu fotografieren. Aber wie will ich das umsetzen? Ich habe für mich selbst ein paar Tipps gesammelt, die Dir auch helfen können, mehr Fotos zu machen, damit es uns am Ende des Jahres leicht fällt, die Familienfotos für den Fotokalender für nächstes Jahr zusammen zu suchen.

Halte Deine Kamera immer bereit

Warum habe ich eigentlich so wenig Fotos in diesem Jahr von uns als Familie gemacht? Ganz ehrlich? Die Kamera lag immer gut verpackt im Schrank und ich habe sie nur rausgeholt, wenn ich sie zu einem Job mitnehmen wollte oder ein Ereignis anstand.

Doch ich erzähle meinen Familien, die ich fotografiere, immer, dass es besonders schön ist den Alltag und die Momente dazwischen festzuhalten. Also muss ich meine Kamera immer griffbereit haben, damit ich diese Momente von uns zu Hause auch festhalten kann. Und das empfehle ich Dir auch.

Leg die Kamera an einen Ort, der sicher vor kleinen neugierigen Kinderhänden, aber für Dich schnell erreichbar ist. Es reicht für mich schon, sie immer zu sehen und dann fällt mir ein, dass ich mehr Familienfotos von uns machen möchte. Ich möchte mir auch in Zukunft eine kleine Kamera gönnen, die ich für unterwegs mitnehmen kann. Denn oft habe ich die Kamera nicht mitgenommen, weil sie einfach so viel Platz weggenommen hat (neben tausenden Sachen fürs Kind) und dazu natürlich auch noch einiges an Gewicht mitbringt.

Nutze den Selbstauslöser

Kennst Du als Mama bestimmt auch: Ich bin ganz selten mal auf unseren Familienbildern, weil ich meistens die hinter der Kamera bin. Aber ich möchte auf jeden Fall auch auf den Bildern sein. Nicht nur, damit ich mich auch selbst darauf sehe, sondern, damit mein Sohn auch sieht, dass ich da war. Wie ich ihn angeschaut habe, wie ich ihn gehalten oder getröstet habe. Ich möchte ein Teil unserer Familienfotos sein, denn sie dokumentieren die Kindheit meines Sohnes und irgendwann wird er Fotos aus dieser Zeit sehen wollen. Ich möchte nicht, dass er sich dann fragt, wo ich eigentlich war.

Wenn grad niemand anderes außer mir da ist, um Bilder zu machen, muss eben der Selbstauslöser herhalten. Für meine Selbstportraits habe ich ihn schon oft genutzt und das klappt meistens gut.

Also lerne, wie Du den Selbstauslöser Deiner Kamera einsetzen und betätigen kannst, dass es für Dich einfach ist. Ich habe mir z.B. einen Funkfernauslöser zugelegt, der über Bluetooth auslöst. Außerdem habe ich mir eine App auf mein Smartphone installiert, um meine Kamera darüber zu bedienen. So kann ich sie z.B. auf einem Stativ stehen lassen und über die Fernbedienung oder mein Smartphone auslösen. Das braucht natürlich ein wenig Übung und ganz oft sind die Fotos nicht perfekt. Aber darum geht es nicht und mit der Zeit wirst Du besser darin werden.

Halte mehrere Motive der gleichen Szene fest

Oftmals neigen wir dazu, dass wir nur ein Foto einer Szene machen, oder das gleiche Motive mehrmals zu fotografieren, ohne, dass sich etwas verändert. Um aber mehr Variation zu haben, lohnt es sich, verschiedene Perspektiven einzunehmen, von weiter weg oder näher dran zu fotografieren. So kannst Du verschiedene Motive von einer einzigen Szene fotografieren und hast am Ende eine größere Auswahl an Fotos. Außerdem trainiert es Dein Auge und hilft Dir, das Bild zu gestalten.

Wenn Du also z.B. Dein Kind beim Spielen fotografierst, fängst Du an, zuerst von weiter weg zu fotografieren (so, wie Du z.B. die Szene betrittst) und Dich dann schrittweise näherst. Du kannst sogar so nah herangehen, dass Du festhältst, was Dein Kind in den Händen hält oder was es genau tut.

Sichte regelmäßig Deine Familienfotos und bearbeite sie

Kennst Du das, wenn man sich durch Massen von Fotos suchen muss? Ich hasse das, wirklich. Deshalb habe ich mir angewöhnt, meine Fotos regelmäßig zu übertragen, zu sichten und direkt zu bearbeiten. So kann ich am Ende des Jahres leichter eine Auswahl für z.B. einen Fotokalender treffen, als wenn ich mich erst nochmal durch alle Fotos des Jahres klicken muss.

Drei Tipps, wenn Du Foto-Anfängerin bist

Wenn Du noch nicht lange fotografierst, oder erst anfängst Dich mit dem Thema zu befassen, habe ich noch drei fundamentale Tipps für Dich, damit Dir das Fotografieren leichter fällt:

Lerne Deine Kamera kennen

Deine Kamera ist Dein Werkzeug und das solltest Du kennen. Wenn Du eine Spiegelreflex- oder Systemkamera hast, schau Dir das Handbuch an, welche Funktionen sie hat und versuch sie zu verstehen. Lies Blogs oder schaue Videos, die die Funktionen Deiner Kamera erklären und Tipps für die Nutzung geben. Wenn Du nicht komplett manuell fotografieren kannst oder möchtest, ist das kein Problem, aber bitte, bitte, nutze nicht den Automatik-Modus Deiner Kamera. Es gibt verschiedene Modi, die es erlauben, dass Du z.B. die Blende oder die Belichtungszeit einstellen kannst und den Rest übernimmt dann die Kamera. So kannst Du Dich langsam dem manuellen Fotografieren nähern und den Umgang mit Deiner Kamera lernen.

Nutze das Tageslicht

Licht ist das wichtigste beim Fotografieren, denn ohne Licht kann kein Foto entstehen. Teste also z.B. mal, was passiert, wenn Du ein Fenster im Rücken hast und Dein Motiv zu Dir gewandt ist oder, wenn Du entgegen des Lichts fotografierst. Schalte alles Licht aus, solange Du genügend Tageslicht hast, denn sonst hast Du ein Mischlicht, was nicht sehr schön ist und die Nachbearbeitung schwieriger macht.

Übe, übe, übe!

Wenn Du erst lernst zu fotografieren ist das Wichtigste zu üben. Das wird Dir erstmal dabei helfen, mehr Fotos von euch als Familie zu haben und Du wirst besser werden, im Sehen von Motiven und im Umgang mit Deiner Kamera. Es ist bestimmt ganz spannend zu sehen, wie Deine Fotos vom Anfang des Jahres im Vergleich zu denen vom Ende des Jahres aussehen.

Und wenn Du keine Zeit oder Muße hast, eure Familienfotos selbst zu machen, Du Dir aber trotzdem Fotos von euch wünschst, bin ich gern für Dich da. Mit den Fotos aus einer Fotosession kann man auch einen ganzen Jahreskalender oder ein schönes Fotobuch füllen.

Melde Dich gern bei mir und wir besprechen Deine Wünsche und Vorstellungen in einem ersten Kennenlerngespräch.


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